Stand: Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Peter Sager, Inhaber von OpenSpot (nachfolgend „Anbieter“), und den Nutzern der Plattform OpenSpot (nachfolgend „Nutzer“).
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
OpenSpot Campus ist eine webbasierte SaaS-Plattform für Bibliotheken zur Anzeige der Live-Auslastung von Etagen und Lernbereichen sowie zum Besucher-Check-in per QR-Code, ohne dass Besucher ein Konto benötigen.
Die Plattform wird als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter ist bemüht, eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel zu erreichen; verbindliche Verfügbarkeits- und Reaktionszeiten können individuell in einer separaten Leistungsvereinbarung (SLA) vereinbart werden.
Planmäßige Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Nutzungszeiten der jeweiligen Einrichtung durchgeführt und mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt. Angekündigte Wartungsfenster gelten nicht als Verletzung der Verfügbarkeitszusage.
Der Vertrag kommt mit der Registrierung und Bestätigung durch den Anbieter oder durch konkludente Nutzung der Plattform zustande. Nutzer müssen bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben machen.
Das Nutzerkonto ist nicht übertragbar. Der Nutzer ist verpflichtet, sein Passwort geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch des Kontos festgestellt wird.
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Laufzeit des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Plattform bestimmungsgemäß zu nutzen. Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder sonstige Verwertung der Software oder der Inhalte ist nicht gestattet.
Der Nutzer verpflichtet sich:
Die Nutzung der Plattform erfolgt auf Basis individuell vereinbarter Lizenzen. Preise und Zahlungsbedingungen werden im jeweiligen Vertrag oder Angebot festgelegt. Für Pilotkunden gelten gesondert vereinbarte Konditionen.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung. Für Auftragsverarbeitungen steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zur Verfügung.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leib, Leben oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Haftung dem Grunde nach begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der von Nutzern eingegebenen Daten.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur, soweit dieser Verlust auch bei einer den Umständen nach angemessenen, regelmäßigen Datensicherung durch den Nutzer nicht hätte vermieden werden können; die Haftung beschränkt sich in diesem Fall auf die Kosten der Wiederherstellung aus vorhandenen Sicherungskopien.
Ereignisse höherer Gewalt (u. a. Naturereignisse, Krieg, Pandemie, behördliche Anordnungen sowie Ausfälle von Subunternehmern und Infrastrukturanbietern, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen) befreien die betroffene Partei für die Dauer und im Umfang der Auswirkung von der jeweils betroffenen Leistungspflicht. Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über Eintritt und voraussichtliche Dauer eines solchen Ereignisses.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, sofern nicht individuell andere Fristen vereinbart wurden.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei gegen wesentliche Pflichten aus diesem Vertrag verstößt und diesen Verstoß trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist beseitigt.
Die Plattform nutzt folgende Drittanbieter-Dienste:
Mit diesen Anbietern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO. Die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter ergibt sich aus § 5 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Die geänderten AGB werden dem Nutzer per E-Mail oder über die Plattform mitgeteilt.
Betreffen die Änderungen den Preis oder den wesentlichen Leistungsumfang, ist die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers erforderlich. Bei sonstigen, nicht wesentlichen Änderungen gilt die Zustimmung als erteilt, wenn der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht; auf diese Bedeutung seines Schweigens wird der Nutzer in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen. Widerspricht der Nutzer, bleibt es bei den bisherigen Bedingungen; dem Anbieter steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum nächstmöglichen Termin zu.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig und sofern nicht im Einzelvertrag mit der Einrichtung abweichend vereinbart, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.