Stand: Oktober 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von OpenSpot Campus zwischen Peter Sager, Inhaber von OpenSpot (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden (nachfolgend „Nutzer“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen (insbesondere Bibliotheken und Hochschulen), nicht an Verbraucher. Für OpenSpot Workspace gelten die gesonderten AGB für OpenSpot Workspace.
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
OpenSpot Campus ist eine webbasierte SaaS-Plattform für Bibliotheken zur Anzeige der Live-Auslastung von Etagen und Lernbereichen sowie zum Besucher-Check-in per QR-Code, ohne dass Besucher ein Konto benötigen.
Die Plattform wird als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter ist bemüht, eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel zu erreichen; verbindliche Verfügbarkeits- und Reaktionszeiten können individuell in einer separaten Leistungsvereinbarung (SLA) vereinbart werden.
Planmäßige Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Nutzungszeiten der jeweiligen Einrichtung durchgeführt und mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt. Angekündigte Wartungsfenster gelten nicht als Verletzung der Verfügbarkeitszusage.
Der Vertrag kommt mit der Registrierung und Bestätigung durch den Anbieter oder durch konkludente Nutzung der Plattform zustande. Nutzer müssen bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben machen.
Das Nutzerkonto ist nicht übertragbar. Der Nutzer ist verpflichtet, sein Passwort geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch des Kontos festgestellt wird.
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Laufzeit des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Plattform bestimmungsgemäß zu nutzen. Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder sonstige Verwertung der Software oder der Inhalte ist nicht gestattet.
Der Nutzer verpflichtet sich:
Die Nutzung der Plattform erfolgt auf Basis individuell vereinbarter Lizenzen. Preise und Zahlungsbedingungen werden im jeweiligen Vertrag oder Angebot festgelegt. Für Pilotkunden gelten gesondert vereinbarte Konditionen.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung. Für Auftragsverarbeitungen gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der mit Vertragsschluss Vertragsbestandteil wird und dessen Geltung der Nutzer mit der Annahme dieser AGB ausdrücklich bestätigt.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der von Nutzern eingegebenen Daten.
Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der Daten des Nutzers und nutzt hierfür die Datensicherungsfunktionen des Datenbankanbieters im Rahmen des jeweils eingesetzten Tarifs. Dem Nutzer bleibt die Möglichkeit, seine Daten über die Export-Funktion jederzeit selbst zu sichern. Bei Datenverlust haftet der Anbieter im Rahmen der vorstehenden Regelungen.
Ereignisse höherer Gewalt (u. a. Naturereignisse, Krieg, Pandemie, behördliche Anordnungen sowie Ausfälle von Subunternehmern und Infrastrukturanbietern, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen) befreien die betroffene Partei für die Dauer und im Umfang der Auswirkung von der jeweils betroffenen Leistungspflicht. Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über Eintritt und voraussichtliche Dauer eines solchen Ereignisses.
Der Vertrag hat eine Erstlaufzeit von 6 Monaten ab Vertragsschluss. Während der Laufzeit ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Der Anbieter bietet dem Nutzer spätestens vier Wochen vor Ablauf der Erstlaufzeit ein Review-Gespräch an, in dem die bisherige Nutzung ausgewertet und das weitere Vorgehen besprochen wird, und weist dabei auf das bevorstehende Vertragsende hin. Im Anschluss kann der Nutzer den Vertrag vor Ablauf in Textform um 12 Monate verlängern; ohne Verlängerung endet der Vertrag mit Ablauf der Erstlaufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Für spätere Verlängerungen um jeweils 12 Monate gilt dasselbe Verfahren. Individuell vereinbarte abweichende Laufzeiten bleiben unberührt.
Anbieterwechsel und Datenexport: Der Nutzer kann jederzeit mit einer Frist von höchstens zwei Monaten in Textform verlangen, zu einem anderen Anbieter oder auf eigene Infrastruktur zu wechseln. Der Anbieter unterstützt den Wechsel angemessen und schließt ihn innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf dieser Frist ab; bis dahin wird der Dienst im bisherigen Umfang weiter bereitgestellt. Der Nutzer kann seine Daten über die Export-Funktion in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format herunterladen oder auf Anfrage bereitgestellt bekommen. Für den Wechsel werden keine zusätzlichen Entgelte erhoben; die für die jeweilige Laufzeit vereinbarte Vergütung bleibt unberührt, soweit gesetzlich zulässig. Nach Abschluss löscht der Anbieter die Daten gemäß Auftragsverarbeitungsvertrag.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei gegen wesentliche Pflichten aus diesem Vertrag verstößt und diesen Verstoß trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist beseitigt.
Die Plattform nutzt folgende Drittanbieter-Dienste:
Mit diesen Anbietern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO. Die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter ergibt sich aus § 5 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Die geänderten AGB werden dem Nutzer per E-Mail oder über die Plattform mitgeteilt.
Änderungen, die den Preis, den Leistungsumfang oder wesentliche Rechte und Pflichten der Parteien betreffen, werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers wirksam. Rein redaktionelle Änderungen, Klarstellungen und Anpassungen, die zwingend aufgrund geänderter Gesetze erforderlich sind und den Nutzer nicht benachteiligen, gelten ab dem mitgeteilten Zeitpunkt; dem Nutzer steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig und sofern nicht im Einzelvertrag mit der Einrichtung abweichend vereinbart, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.